Die Abkürzung AMG steht für das Arzneimittelgesetz, welches Regeln für den Verkehr mit Arzneimitteln beinhaltet.

Im Jahre 1961 führte Deutschland das AMG als letztes EWG-Mitglied (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) im Zuge der Implementierung eines Gesundheitsministeriums ein. Es sah zunächst nur eine Registrierung von Arzneimitteln vor, nicht aber eine Verpflichtung zur Prüfung von Wirksamkeit und Sicherheit. Im Verlaufe der Zeit wurden die Forderungen nach einer Verbesserung der Arzneimittelsicherheit jedoch immer größer, weshalb es 1976 zur Implementierung eines neuen, überarbeiteten und erweiterten AMG kam.

Sinn und Zweck dieses Gesetzes war und ist es, für die Sicherheit im Verkehr mit Arzneimitteln, insbesondere für die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Arzneimittel nach Maßgabe von Vorschriften unter Berücksichtigung einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier zu sorgen.

Neben der Erläuterung von Begrifflichkeiten regelt das AMG zudem die Anforderungen an Arzneimittel, sowie Herstellung, Zulassung, Registrierung und Abgabe solcher. Es beinhaltet außerdem die Regelungen zum Schutz des Menschen bei der klinischen Prüfung; die Sicherung und Kontrolle der Qualität; Sondervorschriften für Arzneimittel, die bei Tieren angewendet werden; Beobachtung, Sammlung und Auswertung von Arzneimittelrisiken; Überwachung; Sondervorschriften für Bundeswehr, Bundespolizei, Bereitschaftspolizei sowie Zivilschutz; Einfuhr und Ausfuhr; Informationsbeauftragter und Pharmaberater; Bestimmung der zuständigen Bundesbehörden und sonstige Bestimmungen; Haftung für Arzneimittelschäden; Straf- und Bußgeldvorschriften; und zu guter Letzt Überleitungs- und Übergangsvorschriften.

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siehe dazu: AMPreisV

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