Als oberstes Organ der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Aufgabe darüber zu entscheiden, welche medizinischen Leistungen von der GKV übernommen werden.

Der G-BA bestimmt die medizinischen Leistungen, welche über die GKV erstattet werden. Hierfür werden Richtlinien für den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung durch den G-BA festgelegt. Somit regelt der G-BA diejenigen medizinischen Leistungen, die rund 70 Millionen gesetzliche Versicherte in Deutschland in Anspruch nehmen können.

Der Gesetzgeber sieht eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung (geregelt in § 17b Krankenhausfinanzierungsgesetz) für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen vor.

Die Dynamik des medizinischen Fortschritts ist aus wirtschaftlicher Sicht ein wichtiger Faktor. Die Gesundheitsausgaben in Deutschland stellen ebenso einen sehr bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Die Demographische Entwicklungen sowie Volkskrankheiten wie Adipositas und Demenz, werden die Kosten für die medizinische Grundversorgung in Deutschland stetig steigen lassen und somit zukünftig eine große Herausforderung stellen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss als Entscheidungsgremium legt innerhalb des vom Gesetzgeber vorgesehenen Rahmens fest, welche Erstattung für die medizinischen Leistungen an gesetzlich Versicherten in Deutschland durch die GKV übernommen wird.

Der Beschluss von Maßnahmen, die der Sicherung der Qualität der ambulanten und stationären Leistungen dienen, fällt ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des G-BA.

 

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