DRG Kataloge

Sekundenschnelle Evaluation der Zuteilungsmechanismen der Regelwerke zum G-DRG System seit 2010

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Warum die DRG Kataloge in Interaktion?

 

Dieser Dienst dient allen Beteiligten des Gesundheitssektors, welche sich mit der Erstattung über das aG-DRG System beschäftigen. Die Zielgruppe reicht von Leistungserbringern, Herstellern, Consultant, Öffentliche Institutionen, Krankenkassen bis hin zu Studenten und Journalisten. Die Hauptfunktion dieses Dienstes stellt die interaktive Darstellung der unterschiedlichen Regelwerke dar. Prozeduren im OPS Katalog, Diagnosen im ICD-10 Katalog, Zuordnungsrelevanzen gemäß aG-DRG Definitionshandbuch und Zusatzentgelte sowie DRG Detailinformationen aus dem Fallpauschalenkatalog in Interaktion ermöglichen eine sekundenschnelle Eruierung der wesentlichen Erstattungsinformationen.

Beispielsweise die Verbindung von Prozeduren (OPS) und Diagnosecodes (ICD-10) zu den Fallpauschalen (DRG) oder Zusatzentgelten (ZE) geben raschen Aufschluss über die bestehende sowie historische Erstattungssituation eines Verfahrens.

  • Welche Prozeduren und Diagnosen haben eine Relevanz in den Zuordnungslogiken in eine Fallpauschale?
  • Welche Prozeduren sind mit einem Zusatzentgelt versehen?
  • Handelt es sich hierbei um ein bepreistes oder unbepreistes Zusatzentgelt?
  • Wie ist die Vergütungshöhe eines bepreisten Zusatzentgeltes?

 

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Zusatznutzen der angezeigten DRG Kataloge

 

Die wohl wichtigste Erkenntnis für Hersteller medizinischer Produkte ist, das nicht das Produkt sondern vielmehr das Verfahren, für das ein Produkt zum Einsatz kommt, im Operationen- und Prozedurenkatalog (OPS) abgebildet ist. Dies macht es auch den Leistungserbringern noch immer schwer, korrekte Codes für eingesetztes Material zu verschlüsseln. Nicht nur fehlende Erlöse, sondern auch fehlendes Datenmaterial für die Weiterentwicklung des G-DRG Systems sind die Folge.

Daher bietet der Bereich „DRG Kataloge“ erstmals eine Plattform Produkte in Verbindung zum passenden Verfahren über Operationen- und Prozeduren (OPS) zu verbinden. Auch die Verbindung zur Indikation kann vorgenommen werden- Beispielsweise für Produkte, die bislang über keine OPS Verschlüsselung verfügen. Insofern das Verfahren über NUB Entgelte refinanziert wird, kann so eine Verbindung zur NUB Vorlage vorgenommen werden.  

Verifizierte Leistungserbringer (nur diese) können diese Kodierinformationen kostenlos in allen Hierarchiestufen eines Krankenhauses einsehen. Angaben wie Artikelbezeichnung, Artikelnummer, PZN, Wirkstoffgruppe sowie der Name des Herstellers dienen als Suchkriterium. Dateianhänge und Kostenstellenzuordnung runden die Informationen zum Produkt ab.

Die hier dargestellten Informationen beruhen auf Informationen der offiziellen Regelwerke des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und des Institutes für das Entgeltsystems im Krankenhaus (InEK).

Im Einzelnen wurden diese Quellen verwendet:

  • BfArM – Amtliche Diagnoseklassifikation (ICD-10)
  • BfArM – Amtliche Klassifikation für Operationen und Prozeduren (OPS)
  • InEK – Fallpauschalenkatalog
  • InEK – aG-DRG Definitionshandbuch