ÄZQ ist die Abkürzung für das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin, welches sich als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bundesärztekammer (siehe auch: BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (siehe auch: KBV) für Qualität und Wissenschaftstransfer im Gesundheitswesen versteht.

Im März 1995 wurde die „Zentralstelle der deutschen Ärzteschaft zur Qualitätssicherung in der Medizin“ von BÄK und KBV als gemeinsame und paritätisch besetzte Einrichtung gegründet. 2003 erfolgte dann die Umbenennung in „Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin“.

Als Hauptziel des ÄZQ wird die Unterstützung von BÄK und KBV bei ihren Aufgaben im Bereich Qualitätssicherung der ärztlichen Berufsausübung genannt. Das dazugehörige Leitbild des ÄZQ basiert auf den, von der BÄK und der KBV beschlossenen, Zielen zur Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen:

  • bereichsübergreifende Gestaltung von Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement (QS/QM)
  • Weiterentwicklung von QS/QM
  • Berücksichtigung von Leitlinien und Evidenzbasierter Medizin (EBM)
  • Einbezug des Patienten

Zu den Aufgabenschwerpunkten des ÄZQ zählen neben der Unterstützung von BÄK und KBV die Entwicklung, Bewertung, Verbreitung und Methodik von medizinischen Leitlinien sowie Patienteninformationen; die Patientensicherheit sowie Fehlervermeidung in der Medizin; die Qualitätsentwicklung in der Medizin und die Weiterentwicklung der evidenzbasierten Medizin.

Das ÄZQ kooperiert sowohl mit in- als auch ausländischen Partnern, ist vertreten im Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) und ist Gründungsmitglied von Guidelines International Network (G-I-N) sowie des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierter Medizin (DNEbM).

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