Die Herzinsuffizienz ist eine Volkskrankheit. Sie stellt die zweit häufigste Hauptdiagnose im stationären Bereich dar. Auf Grundlage dessen wurden die nachfolgenden Herzinsuffizienz Statistiken seit 2006 angefertigt. Die verwendeten Daten beinhalten folgende Merkmale:

  • Ausschließlich stationäre Fallzahlen
  • Fallzahlen mit der I50.ff – Herzinsuffizienz in der Hauptdiagnose (Nebendiagnosen nicht eingeschlossen)

Diese Herzinsuffizienz Statistiken zeigen Ihnen die Entwicklung der Indikationsgruppe I50.ff (Herzinsuffizienz) in leicht verständlicher Form und in unterschiedlichen Betrachtungsweisen für Deutschland. Analysiert wurde der Zeitraum von 2006 – 2016. Die folgenden Graphiken zeigen die

  • Herzinsuffizienz Fallzahlen Entwicklung
  • Herzinsuffizienz regionales Vorkommen in Deutschland
  • Herzinsuffizienz Lokalisationen
  • Herzinsuffizienz Aufenthaltsdauer im Krankenhaus
  • Herzinsuffizienz Alter

 

Köln, Mai 2018

Herzinsuffizienz Fallzahlen Entwicklung

Die stationären Gesamtfallzahlen in der Hauptdiagnose I50.ff – Herzinsuffizenz steigen seit dem Jahr 2006 nahezu linear an. Eine exorbitante Zunahme von insgesamt 138.197 Fällen ist zu verzeichnen. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg von 43,53 Prozent.

 

stationäre Gesamtfallzahlen der Herzinsuffizienz

Seit dem Jahr 2006 sind die stationären Gesamtfallzahlen angestiegen.

 

 

Herzinsuffizienz regionales Vorkommen in Deutschland

Die Region mit den häufigsten Nennungen im Jahr 2016 liegt in Sachsen-Anhalt und Sachsen im PLZ Gebiet 06. Insgesamt wurde die Diagnose „Herzinsuffizienz“ in diesem Gebiet 10.548 mal genannt.

 

In welchen Regionen kommt Herzinsuffizienz häufig vor

Regionales Vorkommen der Erkrankung Herzschwäche (Herzinsuffizienz) im Jahr 2015. Quelle: https://app.reimbusrement.info

Herzinsuffizienz Lokalisationen

Die Rechtsherzinsuffizienz in der Hauptdiagnose von 2006 – 2016 um 90.771 stationäre Fälle angestiegen. Im Jahr 2016 waren insgesamt 298.999 Patienten von einer Linksherzinsuffizienz sowie 152.168 Patienten von einer Rechtsherzinsuffizienz betroffen. Hingegen nehmen die stationären Fälle der nicht näher bezeichneten Herzinsuffizienz ab. Bei 4.513 Patienten konnte die Herzinsuffizienz nicht näher bezeichnet werden.

 

Linksherz-, Rechtsherz- sowie nicht näher bezeichnete Herzinsuffizienz

Seit 2006 sind die Gesamtfallzahlen der Rechtsherzinsuffizienz deutlich angestiegen.

 

 

Herzinsuffizienz – Aufenthaltsdauer im Krankenhaus

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist in den Jahren 2006 bis 2016 fluktuierend. Besonders die Jahre 2013 bis 2016 unterliegen starken Schwankungen hinsichtlich der Verweildauer. Während im Jahr 2006 die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Krankenhaus bei 12,43 Tagen betrug, lag sie im Jahr 2016 bei 11,23 Tagen. Im Vergleichszeitraum ist das Jahr 2014 mit nur 9,45 Tagen das Jahr mit der kürzesten Krankenhaus Verweildauer.

 

Fluktuierende Aufenthaltsdauer der I50.ff.

Seit 2006 unterliegt die Aufenthaltsdauer starken Schwankungen.

 

 

Herzinsuffizienz Alter

Patienten werden im Rahmen der Analyse in sieben Altersklassen dargestellt. Mit einer Höchstanzahl an Fällen in der Altersgruppe 80 – 89 Jahre übertreffen die betroffenen Patienten im Jahr 2006 alle anderen Altersklassen signifikant. Grundsätzlich sind in allen analysierten Altersgruppen erhebliche Steigerungen zu verzeichnen. Die folgende Darstellung gibt eine Gesamtübersicht über die zuvor analysierten Daten der Herzinsuffizienz Statistiken.

 

Gesamtfallzahlen, Aufenthaltsdauer und Altersverteilung der Indikation Herzinsuffizienz

Statistik der Herzinsuffizienz im Überblick.

 

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